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Im japanischen Mythos hat der Hund seinen festen
Stellenwert. Geschichtlich gesehen
ist der Akita ein Hund, dessen
Haltung ausschliesslich dem
Kaiser und denen vom ihm mit Ehren und Privilegien ausgestatteten
Personen vorbehalten war. Die Hunde besassen einen grossen Wert
und nur reiche Familien vermochten sich damals einen Akita zu
halten.
Hunde von Typ des heutigen Akita Inu wurden als nationaler Schatz
betrachtet und es wurde eine besondere "Leinenhierarchie"
eingeführt. Die Farbe, Art der
Leine und die Art wie sie der Hund zu tragen hatte, gaben den
sozialen Status der Familie an. Farbe und Art der Leine wurden
zu einem Statussymbol. Es gab auch Vorschriften, wie dem
Hund die Leine um den Hals gelegt werden musste und es entstand
eine "Hundesprache", die aus Wörtern bestand, mit
denen nur Akitas angesprochen wurden. Den Hunden wurden eigene
Wärter zugeteilt, die sie zu bedienen und zu pflegen hatten.
Die Fütterung der Hunde unterlag ganz besonderen
Zeremonien. Diese Wächter nannte man "Inukai",
eine Bezeichnung, die später zu einem Familiennamen geworden
ist.
In Japan galt - und gilt immer noch der Akita Inu als ein Symbol
für Gesundheit und Wohlergehen. Heute ist der Akita Inu ein
Kulturgut. Ein preisgekrönter Akita ist ein nationaler Kunstschatz.
Beispiele des bis heute gelebten Brauchtums:
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Japanische Holzschnitzkünstler fertigen
seit Generationen kleine buntlackierte Akitas an, die als
Geschenk zu verschiedenen Anlässen bestimmte Symbolfunktionen
haben, unter anderem als Symbol späterer Kraft, Gesundheit
und Intelligenz.
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Der Braut wird am Hochzeitstag
eine Hundefigur als Glücksbringer in den Brautstrauss
gesteckt.
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Kleine Holzakitas legt man neben niederkommende
Frauen, damit die Geburt schmerzlos verlaufen möge.
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Legt man eine Holzakitafigur in die Nähe
eines Neugeborenen, beschützt sie es; hängt man
sie über den Kopf des Kindes, weint es nicht. Die Figur
schützt dann vor bösen Träumen. |
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